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Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner, Arbeitsrecht Frankfurt














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Die unbegrĂŒndete Angst vor anwaltlicher Beratung

Nachdem die letzten Wochen des vergangenen Jahres turbulent gewesen sind und einige Arbeitgeber ihren Personalbestand bereinigt haben, zeigt sich aktuell, dass noch lange kein Ende in Sicht ist.

Nach der RĂŒckkehr aus dem Weihnachtsurlaub wurden gerade im Bankensektor viele Arbeitnehmer unangenehm ĂŒberrascht und zum GesprĂ€ch gebeten. Gegenstand solcher Unterredungen zumeist: die Beendigung des ArbeitsverhĂ€ltnisses. Hat man gerade noch fröhlich ins neue Jahr gefeiert, dann wird es nun schneller als erwartet und vor allem meist anders als erwartet ernst.

In GesprĂ€chen mit unseren Mandanten erfahren wir dann immer wieder, dass der Gang zum Anwalt zunĂ€chst gescheut wurde. Viele trauen sich zunĂ€chst zu, alleine die entscheidenden GesprĂ€che mit dem Arbeitgeber zu fĂŒhren und erst das greifbare Ergebnis noch mal prĂŒfen zu lassen. Die GrĂŒnde hierfĂŒr sind naheliegend: SelbstĂŒberschĂ€tzung und Scheu vor Kosten. Beides keine guten Ratgeber, wenn es um die berufliche Existenz geht.

Die SelbstĂŒberschĂ€tzung ist gerade bei Fach- und FĂŒhrungskrĂ€ften weit verbreitet, muss man doch auch hier tagtĂ€glich seinen Mann oder seine Frau stehen. Verhandeln gehört oft zum AlltagsgeschĂ€ft. Mag sein, aber eben nicht Verhandeln in eigener Sache und wenn dann auch nur im eigenen Fachgebiet. Die Wenigsten haben allerdings belastbaren arbeitsrechtlichen Fachhintergrund und wissen daher was sie tun.

Bei einem gravierenden gesundheitlichen Problem verlĂ€sst man sich auf die EinschĂ€tzung eines empfohlenen Facharztes und nicht auf die durch „google“ vermittelten Kenntnisse. Dennoch ist es weit verbreitet, in arbeitsrechtlichen Fragen Mr. Internet und sich selbst zu vertrauen. Dies kann zu großen Fehlern fĂŒhren.

Auch die Scheu vor Kosten ist unbegrĂŒndet. Wenn der Verfasser nur von sich auf andere Anwaltskollegen schließt, dann dĂŒrfte es verschwindend wenige FĂ€lle geben, in welchen der jeweilige Mandant am Ende zu der Erkenntnis gelangt wĂ€re: Außer Spesen nix gewesen.

Denn der Erfolg der anwaltlichen TĂ€tigkeit in finanzieller Sicht spricht meist ebenso fĂŒr sich, wie es auch in einigen FĂ€llen sinnvoll sein kann, dem Mandanten mitzuteilen, dass er das erste Angebot des Arbeitgebers angesichts der miserablen Ausgangslage doch besser einmal annehmen sollte. Auch das ist zwingender Bestandteil des Anwaltsberufs. Auch das Abraten von rechtlichen Schritten kann sehr sinnvoll sein.

Außerdem möglich ist neben sturer Anwendung des RechtsanwaltsvergĂŒtungsgesetzes die Vereinbarung eines variablen VergĂŒtungsmodells, welches fĂŒr den konkreten Einzelfall zwischen Anwalt und Mandant vereinbart werden kann.

Ebenso zwingend ist die Kostentransparenz und Darlegung von Kosten/Nutzen-VerhĂ€ltnis. Bei konsequenter Einhaltung kann keiner ernsthaft am Ende ĂŒberrascht sein.
Vorgenannte AusfĂŒhrungen gelten nicht nur fĂŒr die Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner und deren AnwĂ€lte, sondern fĂŒr jeden arbeitsrechtlichen Fall und den Kontakt durch Mandanten mit seriösen Kollegen.
Um dies fĂŒr uns zu verdeutlichen, ist ein erstes Telefonat grundsĂ€tzlich kostenfrei.

Peter Groll
Fachanwalt fĂŒr Arbeitsrecht







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