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Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner, Arbeitsrecht Frankfurt














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Worauf muss ich bei dem neuen Arbeitsvertrag achten?

Peter Groll, Fachanwalt f├╝r Arbeitsrecht, Frankfurt:

ÔÇ×Arbeitsvertr├Ąge sind regelm├Ą├čig Standardvertr├Ąge aus dem Drucker der Personalabteilung. Verhandlungsspielraum besteht hinsichtlich der einzelnen Klauseln selten, schlie├člich m├Âchte man den zuk├╝nftigen Arbeitgeber nicht gleich verprellen. Nachdem aber auch Arbeitsvertr├Ąge von den Gerichten inhaltlich ├╝berpr├╝ft werden k├Ânnen, fallen immer mehr Klauseln einem Urteil zum Opfer. Daher kann man viele Vertr├Ąge mit unwirksamen Klauseln getrost unterschreiben. Sie werden eh sp├Ąter kassiert und bilden damit Verhandlungspotenzial in einer Trennungssituation. So wurden j├╝ngst zum Beispiel Klauseln ├╝ber die R├╝ckzahlung von Fortbildungskosten oder Versetzungsklauseln f├╝r unwirksam erachtet. Besonderes Augenmerk sollten Sie jedoch auf die Bonuszusage legen: Ist diese wirklich eindeutig? Erst im September 2007 hat das Bundesarbeitsgericht die Bindungsfristen bei Bonuszusagen zu Fall gebracht. Damit hat man auch einen Bonusanspruch f├╝r das vergangene Jahr, selbst wenn man dem Unternehmen im Folgejahr den R├╝cken kehrt. Viele glauben ├╝brigens auch, dass der ausgehandelte Verzicht auf die Probezeit einen Schutz vor K├╝ndigungen darstellt. Falsch! Erst nach sechs Monaten f├Ąllt man unter den Geltungsbereich des K├╝ndigungsschutzgesetzes. Bis dahin kann jede K├╝ndigung ohne Begr├╝ndung erfolgen. Der Arbeitgeber muss nur die K├╝ndigungsfrist einhalten.ÔÇť

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